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Stadt Karlsruhe gewinnt BMWi/BME-Preis für Dämmung mit Neptutherm®

2.3.2016

Es gibt mehr als EPS und Mineralwolle… Weil mir die Verbreitung von alternativen Dämmstoffen am Herzen liegt, gratuliere ich hiermit ganz herzlich der Stadt Karlsruhe und Neptutherm!

In den Pfingstferien 2015 wurde die oberste Geschossdecke der Grundschule in KA-Wolfartsweier im Auftrag der Stadt Karlsruhe komplett mit NeptuTherm® gedämmt. Auf der vorhandenen, mit Schlacke gefüllten Holzbalkendecke mit Dielenboden, wurden im Abstand von 62,5 cm Dämmplattenstreifen ausgelegt in die Sparrenexpander SE 12 plus gesteckt wurden. Die damit definierte Dämmhöhe von 20 cm wurde mit NeptuTherm® ausgefüllt und verdichtet. Darauf wurde ein 24 mm starker Rauhspundboden verlegt. Die Maßnahme amortisiert sich in max. drei Jahren durch die Energieeinsparung.

Für dieses Projekt wurde die Stadt Karlsruhe zum BMWi/BME-Preis „Innovation schafft Vorsprung“ 2016 nominiert und hat den ersten Preis gewonnen.

Herzliche Glückwünsche!

NeptuTherm® ist ein naturreiner und nachhaltiger Dämmstoff, hergestellt aus den Fasern von so genannten „Neptunbällen“, einem Abfallprodukt des Meeres. Weitere Information auf www.neptutherm.de

2015-05-06 12.32.38

Grundschule Wolfartsweier

Fotos und Infos von www.neptutherm.de.

Test des U-Wert-Messgeräts von greenTEG

6.10.2015

Das U-Wert-Kit von greenTEG hatte ich an dieser Stelle schon kurz vorgestellt. Inzwischen hat mir greenTEG ein U-Wert-Messgerät zur Verfügung gestellt und ich konnte prüfen, ob es hält, was der Hersteller verspricht.

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Neue Baustoffe auf u-wert.net

3.3.2013

Damit die Baustoffdatenbank von u-wert.net weiterhin aktuell, vertrauenswürdig und sinnvoll bestückt bleibt, gibt es ab sofort folgende Änderungen:

Baustoffe werden weiterhin kostenlos in die Datenbank aufgenommen wenn entweder eine ausreichende Nachfrage seitens der Besucher besteht oder wenn es sich um einen besonders interessanten, neuartigen Baustoff handelt.

Ich bitte um Verständnis, dass ich nur eine begrenzte Zahl Baustoffe kostenlos pflegen und aktuell halten kann. Sollte Ihr Baustoff nicht darunter sein, können Sie ihn selbst über die u-wert.net Baustoff-Option einpflegen. Mehr darüber…

Angemeldete Benutzer können ab sofort nur noch private Baustoffe anlegen – dafür aber deutlich mehr als zuvor.

Inside u-wert.net – Rechenverfahren

8.8.2011

Wenig habe ich bisher über das im U-Wert-Rechner verwendete Rechenverfahren geschrieben. Dabei muss ich die Recheneinheit mit dem Finite-Elemente-Verfahren keinesfalls verstecken!

Die Berechnung des U-Werts einer Folge von homogenen Schichten ist nicht kompliziert: Es müssen lediglich die Wärmewiderstände der einzelnen Schichten aufsummiert werden. Den U-Wert erhält man als Kehrwert dieser Summe.

Wesentlich interessanter wird es bei inhomogenen Schichten, wenn z.B. die Dämmebene Dachsparren enthält. Im einfachsten Fall ermittelt man die U-Werte getrennt für den Querschnitt mit Sparren sowie für den Querschnitt mit Dämmung und berechnet daraus einen mittleren U-Wert entsprechend den jeweiligen Flächenanteilen.

Dieses Verfahren berücksichtigt jedoch nur senkrechte Wärmeströme. Bei inhomogenen Aufbauten wird es jedoch auch Wärmeströme parallel zur Oberfläche geben, die ebenfalls berücksichtigt werden sollten. Die DIN EN ISO 6946 versucht diesem Umstand gerecht zu werden, in dem der U-Wert als arithmetischer Mittelwert zweier Extremfälle berechnet wird. Ist die Wärmeleitfähigkeit benachbarter Baustoffe zu unterschiedlich, ist dieses Verfahren allerdings zu ungenau und darf nicht mehr angewandt werden.


Beim Finite-Elemente-Verfahren wird das zu berechnende Bauteil (links) in eine große Zahl endlich kleiner (finite) Elemente aufgeteilt (mitte). Die Temperaturen der einzelnen Elemente, sowie die Wärmeströme zwischen den Elementen (rechts), können durch Lösung eines linearen Gleichungssystem bestimmt werden.

Das vom U-Wert-Rechner verwendete Finite-Elemente-Verfahren umgeht diese Probleme und berücksichtigt explizit auch Wärmeströme parallel zur Oberfläche. Dazu wird das Bauteil in 100 oder mehr einzelne Quader (bzw. Elemente) zerlegt und die Wärmeströme zwischen benachbarten Elementen werden in beiden Raumrichtungen berechnet. Für jede Fläche jedes Würfels lässt sich eine Gleichung aufstellen, die die Temperaturen der Würfel, deren Wärmeleitfähigkeit und den daraus resultierenden Wärmestrom enthält. Dadurch entsteht ein System aus mehreren hundert einzelner Gleichungen, welches die Recheneinheit des U-Wert-Rechners numerisch löst. Diese sehr CPU-intensive Berechnung findet übrigens nicht auf Ihrem eigenen Rechner statt, sondern wird von einer speziellen, auf Geschwindigkeit optimierten Recheneinheit auf dem u-wert.net Server erledigt.

Das Ergebnis dieser Berechnung sind zunächst die Temperaturen und, daraus hervorgehend, die Wärmeströme zwischen den einzelnen Elementen. Aus dem Gesamtwärmestrom und den vorgegebenen Innen- und Außentemperaturen wird in einem weiteren Schritt der U-Wert berechnet.

Sollte aus irgendeinem Grund eine Berechnung nach DIN 6946 (ohne das genauere Finite-Elemente-Verfahren) gewünscht werden, so ist auch das mit der PDF-Option möglich.

Ihre Produkte auf u-wert.net? Gerne!

19.2.2011


Dieser Artikel ist nicht mehr aktuell. Hier geht’s zur aktualisierten Version.

Dämmstoffe

21.5.2010

Es gibt mehr als Styropor und Glaswolle – und insbesondere die natürlichen Dämmstoffe bieten meist einen wesentlich besseren sommerlichen Hitzeschutz. Einen direkten Vergleich von Dämmwirkung, Hitzeschutz und Preis finden Sie hier: Vergleich der 10 am häufgsten eingesetzten Dämmstoffe.

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Die wichtigsten 10 Dämmstoffe im Vergleich

21.5.2010

Die folgende Tabelle vergleicht die auf u-wert.net am häufigsten verwendeten Dämmstoffe:

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Innendämmung von Fachwerk

21.5.2010

Eine Innendämmung ist im Vergleich zur Außendämmung immer die bauphysikalisch schlechtere Lösung:

Übrigens enthält die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) keine Anforderungen mehr für den nachträglichen Einbau von Innendämmungen.

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Außendämmung auf Fachwerk

21.5.2010

Wie bei jeder anderen Dämmung auch, sollte die Bildung von Tauwasser vermieden werden. Bei Fachwerkwänden muss aber in besonderem Maße damit gerechnet werden, dass der Feuchtigkeitseintrag größer als erwartet ist, und dass Tauwasser trotz aller Vorkehrungen anfällt. In diesem Fall muss die Feuchtigkeit von den Balken ferngehalten werden und so schnell wie möglich verdunsten können.

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Dämmung von Fachwerk

21.5.2010

Zu oft wird leider übersehen, dass sich Fachwerkhäuser ganz erheblich von Häusern aus Stein unterscheiden. Eine Wärmedämmung, die auf Mauerwerk gut funktioniert, kann bei einem Fachwerkhaus innerhalb weniger Jahre erheblichen Schaden anrichten. Dieser Artikel soll ein Gespür für die besonderen Eigenschaften des Fachwerks vermitteln und helfen, Bauschäden zu vermeiden.

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