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Berücksichtigung einer KWL mit Rekuperator in Wärmebedarfsrechnung
von terseek vor 153 TagenGuten Abend,
wie kann man eine KWL mit Rekuperator in der Wärmebedarfsberechnung berücksichtigen? Meine Idee: der Rekuperator soll etwa 90 % der Wärmeengerie zurückgewinnen. Könnte man den Luftwechsel entsprechend reduzieren (also beispielsweise 0,1 annehmen) um eine ungefähre Berücksichtigung zu erzielen?
Beste Grüße,
Peter
von HALLERDACH vor 152 Tagen
@terssek,
Gegenfrage:
Welchen Sinn soll ein Rekuperator haben?
Bei einer sehr guten Dämmung entstehen keine nennenswerte Wärmeverluste, die man "zurückgewinnen" könnte.
Die Rückgewinnung von 90% aus "fast nixx" bringt nichts - im Gehenteil.
Oder positiv:
Verbessern sie den Dämmwert dann wird jeder Perkuratotr mangels Energie unwirtschaftlich und unsinnig.
Energie sparen, nicht zurückgewinnen!
Gegenfrage:
Welchen Sinn soll ein Rekuperator haben?
Bei einer sehr guten Dämmung entstehen keine nennenswerte Wärmeverluste, die man "zurückgewinnen" könnte.
Die Rückgewinnung von 90% aus "fast nixx" bringt nichts - im Gehenteil.
Oder positiv:
Verbessern sie den Dämmwert dann wird jeder Perkuratotr mangels Energie unwirtschaftlich und unsinnig.
Energie sparen, nicht zurückgewinnen!
von terseek vor 152 Tagen
Die Lüftungsverluste haben doch mit der Dämmung nichts zu tun, oder sehe ich da etwas falsch?
von HALLERDACH vor 151 Tagen
terseek, richtig, wenn Sie den "REKPERATOR" zur Rückgewinnung von Lüftungswärmebverlusten nutzen - ja.
Dafür kenne ich aber den Begriff, "Wärmetauscher" in Lüftungsgeräten.Unter "REKUPERATOR habe ich - pardon - einen Rückgewinnung von Transmissionswäre verstanden.
Ihre Frage möchte ich dennoch beantworten:
Im U-Wert-TRechner hat eine derartige Anlage nichts zu suchen.
Dafür gibt es andere Verfahren, z,.B: den Nachweuis Energienachweis nach EnEV oder für PASSIV-Häuser das PHPP.
Dann werden auch Wärmegreinne durch Fenster oder interne Quellen usw. berücksichtigt.
Dafür kenne ich aber den Begriff, "Wärmetauscher" in Lüftungsgeräten.Unter "REKUPERATOR habe ich - pardon - einen Rückgewinnung von Transmissionswäre verstanden.
Ihre Frage möchte ich dennoch beantworten:
Im U-Wert-TRechner hat eine derartige Anlage nichts zu suchen.
Dafür gibt es andere Verfahren, z,.B: den Nachweuis Energienachweis nach EnEV oder für PASSIV-Häuser das PHPP.
Dann werden auch Wärmegreinne durch Fenster oder interne Quellen usw. berücksichtigt.
von admin vor 150 Tagen
Hallo terseek,
selbstverständlich berücksichtig der Wärmebedarfrechner auch die Wärmerückgewinnung einer KWL - andernfalls wäre die Berechnung in diesem Fall nicht zu gebrauchen. Bei dem heutigen Dämmstandard kann man Lüftungsverluste nicht mehr unberücksichtigt lassen.
Dazu wählen Sie im Wärmebedarfrechner http://www.u-wert.net/berechnung/waermebedarf/ in der Zeile mit der Lüftung "Lüftung (KWL)". Daraufhin erscheint darunter eine weitere Zeile mit "Wärmerückgewinnung" in der Sie den Wärmerückgewinnungsgrad zwischen 55% und 90% variieren können.
Grüße
Ralf Plag
selbstverständlich berücksichtig der Wärmebedarfrechner auch die Wärmerückgewinnung einer KWL - andernfalls wäre die Berechnung in diesem Fall nicht zu gebrauchen. Bei dem heutigen Dämmstandard kann man Lüftungsverluste nicht mehr unberücksichtigt lassen.
Dazu wählen Sie im Wärmebedarfrechner http://www.u-wert.net/berechnung/waermebedarf/ in der Zeile mit der Lüftung "Lüftung (KWL)". Daraufhin erscheint darunter eine weitere Zeile mit "Wärmerückgewinnung" in der Sie den Wärmerückgewinnungsgrad zwischen 55% und 90% variieren können.
Grüße
Ralf Plag
von HALLERDACH vor 150 Tagen
@Herr Plag,
das ist sicherlich gut gedacht, aber völlig wertlos, solange der Nutzer nicht das Ergebnis eines BLOWER-DOOR-Tests kennt und in die Berechnung einfließen lässt.
Es ist "gut" gerechnet, wenn man eine theoretische Zahl für den Luftwechsel annimmt ohne Nachweis der tatsächlichen Situation.
Es ist auch nicht sinnvoll, eine Wärmerückgewinnung einzusetzen, ohne geprüfte Luftdichtheit des Hauses und der Bauteile.
Dies ist auch schlimm bei der Berechnung des Feuchteschutzes aus Diffusion. Wie an anderer stelle bemerkt, sind derartige Diffusionsvorgänge völlig bedeutungslos im Vergleich zur Konvektion.
Konvektion hart einen meist viel - TAUSENDFACH größeren Feuchtetransport zur folge, als Diffusion.
Konvektion hart einen meist viel größeren Wärmeetransport zur folge, als geschlossene Schichten.
Konvektion aber kann man nicht berechnen und damit nicht den Feuchteausfall aund auch nicht den Wärmeverlust - ohne exakte Kenntnis der tatsächlichen Luftdichtheit...
das ist sicherlich gut gedacht, aber völlig wertlos, solange der Nutzer nicht das Ergebnis eines BLOWER-DOOR-Tests kennt und in die Berechnung einfließen lässt.
Es ist "gut" gerechnet, wenn man eine theoretische Zahl für den Luftwechsel annimmt ohne Nachweis der tatsächlichen Situation.
Es ist auch nicht sinnvoll, eine Wärmerückgewinnung einzusetzen, ohne geprüfte Luftdichtheit des Hauses und der Bauteile.
Dies ist auch schlimm bei der Berechnung des Feuchteschutzes aus Diffusion. Wie an anderer stelle bemerkt, sind derartige Diffusionsvorgänge völlig bedeutungslos im Vergleich zur Konvektion.
Konvektion hart einen meist viel - TAUSENDFACH größeren Feuchtetransport zur folge, als Diffusion.
Konvektion hart einen meist viel größeren Wärmeetransport zur folge, als geschlossene Schichten.
Konvektion aber kann man nicht berechnen und damit nicht den Feuchteausfall aund auch nicht den Wärmeverlust - ohne exakte Kenntnis der tatsächlichen Luftdichtheit...
von terseek vor 150 Tagen
Guten Abend Herr Plag,
danke sehr, die Funktion hatte ich gar nicht gesehen, sorry.
Beste Grüße,
Peter
danke sehr, die Funktion hatte ich gar nicht gesehen, sorry.
Beste Grüße,
Peter
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