Hartschaum, EPS
| Wärmedämmwirkung: | |
| Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit λ ≈ 0.04 W/mK | |
| Sommerlicher Hitzeschutz: | |
| Wärmespeicherfähigkeit S ≈ 30 kJ/cbmK | |
| Wasserdampfdurchlässigkeit: | gering |
| Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ ≈ 20 - 100 | |
| Wärmekapazität: 1500 J/kgK | |
| Rohdichte: 20 kg/cbm | |
Dämmplatten aus aufgeschäumten Polystyrol, Markennamen z.B. Styropor.
EPS ist nicht kapillaraktiv und im Vergleich zu anderen Dämmstoffen relativ dampfdicht. D.h. es kann praktisch keine Feuchtigkeit aufnehmen bzw. speichern. Ausnahme: Wenn in einer EPS-Platte Tauwasser ausfällt, füllen sich die Kügelchen mit Wasser. Dies vermindert die Dämmwirkung, das Austrocknen dauert leider vergleichsweise lange - aus den gleichen Gründen: hoher Diffusionswiderstand und keine kapillare Leitfähigkeit. Aus diesen Gründen ist EPS (Styropor) bei Fachwerkhäusern fehl am Platz.
An dieser Stelle möchte ich außerdem auf die Presseinformation des Umweltbundesamtes \"Bromierte Flammschutzmittel: Schutzengel mit schlechten Eigenschaften?\" hinweisen: Wegen der in einigen Hartschäumen enthaltenen Flammschutzmittel (Anm.: Typ Brandklasse B1 schwerentfammbar) legt das Bundesamt die Verwendung anderer Dämmstoffe nahe: \"Für HBCD in Dämmstoffen aus Polystyrol ist bisher kein alternatives Flammschutzmittel bekannt. Allerdings erfüllen bei den meisten Anwendungen andere Dämmstoffe – beispielsweise Mineralwolle – die gleiche Funktion.\" (Anm.: Brandklassen A1, A2 (nichtentflammbar) oder B2 (normalentflammbar))
siehe auch: http://www.schwenk-dt.de/uploads/tx_sbdownloader/1.1.4_Mehrzweck-D%C3%A4mmplatte_EPS_040_DEO_dm_WAB.pdf
Literatur
Hinweis
Die angegebenen Zahlenwerte stellen in der Regel Mittelwerte dar und können im Einzelfall erheblich von den tatsächlichen Werten abweichen.