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Dämmstoffe

Von Ralf Plag | 21.5.2010

Es gibt mehr als Styropor und Glaswolle – und insbesondere die natürlichen Dämmstoffe bieten meist einen wesentlich besseren sommerlichen Hitzeschutz. Einen direkten Vergleich von Dämmwirkung, Hitzeschutz und Preis finden Sie hier: Vergleich der 10 am häufgsten eingesetzten Dämmstoffe.

Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen

Mineralische und synthetische Dämmstoffe

Themen: Dämmstoffe, Informationen


6 Kommentare zu “Dämmstoffe”

  1. Holzer meint:
    2.Oktober 2010 at 23:41

    Leichtlehmschüttungen wären interessant in der Dämmstoffauswahl. Viele der vorhandenen Dämmstoffe werden hier ja als Zugschlagstoffe verwendet, jedoch auch andere wie z.B. Bähton!

  2. Roland meint:
    18.Juni 2011 at 15:12

    Teufelszeug synthetische Dämmstoffe?!
    1. Styropor hat bereits EU weit verbotenes HBCD. Weil BASF usw.. noch keine gescheite Lösung haben dürfen sie bis 2013 weiter wurtschteln und Kohle machen…PUR hat Flammschutzmittel ähnlich Nervengift Sarin…usw..
    2. die Hälfte aller Wohnungen mit Styroporisolation bilden nach Jahren Schimmel!
    3. Der U-Wert sei minderwichtig nach dem
    Lichtenfelsexperiment? Bei dem Experiment wurde die Bedeutung des U-Werts starkt in Frage gesetzt. Viel mehr Augenmerk sei auch bei dem Dämmwert auf die Wärmespeicherkapazität zu setzen.
    Wurde das Lichtenfelsexperiment je widerlegt?
    Was ist eure Meinung zu den 3 Punkten?

  3. Ralf Plag meint:
    19.Juni 2011 at 12:02

    1) Kein Kommentar notwendig
    2) Bitte Quelle angeben
    3) Das Lichtenfelser Exeriment wird im Netz kontrovers diskutiert. Leider wird denjenigen die meiste Aufmerksamkeit zuteil, die am lautesten Schreien. Wissenschaftliche Analysen, wie z.B. http://www.ing-buero-ebel.de/Arbeiten/Lichtenfels/Licht.htm werden dagegen wenig beachtet.
    Zur Wärmespeicherfähigkeit: Diese hat für den Transmissionswärmeverlust auch im instationären Fall für die Praxis keine Bedeutung. Eine hohe Wärmespeicherfähigkeit verzögert das Auskühlen, andererseits aber auch das Aufwärmen. Beide Effekte heben sich im Mittel exakt auf.

  4. Stefan meint:
    8.Juli 2011 at 19:14

    1 – Und das sind nur zwei der gesundheitsgefährdenden Substanzen in Dämmstoffen aus Erdölprodukten.
    2 – Hierfür würde ich allerdings auch gerne ein wenig mehr Dokumentation sehen. Als solches bezweifle ich die Aussage, nicht zuletzt aus eigener professioneller Erfahrung.
    3 – Die wissenschaftlichen Theorien, die hinter dem Experiment stehen, sollten jedem Bauphysiker bekannt sein. Es können aus den Ergebnissen der Experimente also keine sinnvollen neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse abgeleitet werden. Doch sind die Experimente so stümperhaft durchgeführt und ausgewertet worden, dass ich mich wegen Rufschädigung gegen eine Veröffentlichung gewehrt hätte.

  5. Gabi meint:
    12.August 2011 at 21:55

    Zu:
    Zur Wärmespeicherfähigkeit: Diese hat für den Transmissionswärmeverlust auch im instationären Fall für die Praxis keine Bedeutung. Eine hohe Wärmespeicherfähigkeit verzögert das Auskühlen, andererseits aber auch das Aufwärmen. Beide Effekte heben sich im Mittel exakt auf.

    Kann ich nur bestätigen. Ich wohne in einem altem Bauernhaus, welches innen aus Lehmwänden besteht. Im Frühjahr noch lange zu kühl, im Sommer angenehm kühl und im Herbst noch länger innen warm. (Im Vergleich zu einem 1989 gebautem Haus).#

  6. Bastian Niemann meint:
    30.November 2011 at 17:58

    Gabi meint:
    “Ich wohne in einem altem Bauernhaus, welches innen aus Lehmwänden besteht. Im Frühjahr noch lange zu kühl, im Sommer angenehm kühl und im Herbst noch länger innen warm. (Im Vergleich zu einem 1989 gebautem Haus). ”

    Das kann aber auch an einem nicht so super isoliertem Fußboden (oder ggf sogar einem gar nicht besonders isoliertem Boden) und den direkt mit dem Erdreich verbundenen Innenwänden liegen…

    Dann ist das Haus innen immer kühler als die Luft draußen, das muss so sein. Anders wäre es wenn ein Keller darunter ist, der dann eine Wärmisolation darstellt.

Kommentare

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